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Raumhohe Aluminiumfenster mit weitem Ausblick
Aluminium-Fenster

Mehr Licht.
Mehr Architektur.

Aluminium trägt große Glasflächen mit schlanken Profilen. Richtig geplant entsteht daraus ein langlebiges Fenstersystem, das Wärmeschutz, Tageslicht, Komfort und Sicherheit als Ganzes löst.

Einfach erklärt
01 Thermisch getrennt 02 Maßgefertigt 03 Für große Glasflächen
Das Prinzip Aluminiumfenster

Nicht nur ein Rahmen.
Ein abgestimmtes System.

Aluminium ist leicht, stabil und korrosionsbeständig. Weil Metall Wärme gut leitet, entsteht ein modernes Hochleistungsfenster erst durch die thermische Trennung des Profils und das präzise Zusammenspiel mit Glas, Randverbund, Dichtungen und Montage.

01

Stabilität schafft Aussicht

Die hohe Festigkeit ermöglicht größere Formate und schmalere Ansichtsbreiten. So bleibt mehr Fläche für Tageslicht und Blickbezug.

02

Die Dämmzone stoppt den Wärmefluss

Isolierstege trennen Innen- und Außenschale aus Aluminium. Zusätzliche Dämmzonen verbessern die Leistung am Rahmen.

03

Glas wird nach Standort gewählt

Wärmeschutz, Sonnenschutz, Schallschutz und Sicherheit lassen sich kombinieren. Klima, Himmelsrichtung und Nutzung bestimmen den Aufbau.

04

Dichtheit entsteht im Detail

Mehrere Dichtungsebenen, passende Beschläge und ein fachgerechter Bauanschluss schützen vor Zugluft, Schlagregen und Feuchtigkeit.

Öffnungsarten

Welche Öffnung passt?

Wählen Sie eine Öffnungsart. Beim Dreh-Kipp-Fenster können Sie zwischen „komplett öffnen“ und „Kippstellung“ wechseln.

Drehflügel

Öffnet seitlich in den Raum – komfortabel zu reinigen.

Kippflügel

Oben gekippt – sichere Spaltlüftung auch bei Regen.

Griff unten · geschlossen
Dreh-Kipp

Griff rechts: komplett öffnen. Griff oben: komfortabel kippen.

Fenster nach außen öffnend

Der Flügel öffnet nach außen – der Innenraum bleibt vollständig frei.

Stulpfenster

Zwei Flügel ohne festen Mittelpfosten – nach dem Öffnen bleibt die Mitte frei.

Zweiflügeliges Fenster mit Mittelpfosten

Beide Flügel können geöffnet werden; der feste Mittelpfosten bleibt stehen.

Weitere Varianten: Festverglasung · Schwingflügel · Vertikal-Schiebefenster.

So funktioniert es

Fünf Ebenen.
Eine gemeinsame Leistung.

Ein guter Kennwert allein macht noch kein gutes Fenster. Erst wenn Profil, Glas, Dichtungen, Beschläge und Montage zusammenpassen, bleibt der Komfort im Alltag erhalten.

01

Profil & Statik

Das Aluminiumprofil trägt Glasgewicht und Windlast. Systemtiefe, Kammern und Verstärkungen werden passend zu Größe und Einbausituation gewählt.

02

Thermische Trennung

Isolierstege unterbrechen den direkten Wärmeweg zwischen außen und innen. Dämmkörper optimieren kritische Zonen zusätzlich.

03

Isolierglas & Randverbund

Zwei- oder Dreifachglas, Low-E-Beschichtungen, Gasfüllung und eine warme Kante bestimmen Wärmeschutz, Sonnenenergie und Tageslicht.

04

Dichtungen & Entwässerung

Umlaufende Dichtungsebenen führen Wasser kontrolliert ab und begrenzen ungewollte Luftbewegung.

05

Beschlag & Bauanschluss

Beschläge übertragen Kräfte und verriegeln den Flügel. Der Anschluss an die Wand muss innen luftdicht, gedämmt und außen wettergeschützt ausgeführt werden.

Leistung richtig lesen

Zahlen, die wirklich
etwas erklären.

Vergleichen Sie immer das komplette, geprüfte Fensterelement in der geplanten Größe und Verglasung. Glas- oder Rahmenwerte allein beschreiben nicht die Gesamtleistung.

Uw

Gesamter Wärmedurchgang

Uw bewertet das komplette Fenster aus Rahmen, Glas und Randverbund. Im europäischen System gilt: je niedriger, desto besser die Dämmwirkung.

Nicht mit Ug oder Uf verwechseln.
U

U-Factor in den USA

Der NFRC U-Factor beschreibt ebenfalls den Wärmefluss durch das gesamte Produkt, jedoch in US-Einheiten. Auch hier ist ein niedriger Wert günstiger.

Nur Werte gleicher Norm und Einheit vergleichen.
SHGC

Solare Wärmegewinne

Der SHGC zeigt, wie viel Sonnenwärme nach innen gelangt. Niedrig reduziert sommerliche Lasten; höher kann in kalten Klimazonen Wintersonne nutzen.

Klima, Orientierung und Verschattung entscheiden.
VT

Sichtbares Tageslicht

Visible Transmittance beschreibt den sichtbaren Lichtanteil. Höhere Werte bringen mehr Tageslicht, müssen aber mit Blend- und Sonnenschutz abgestimmt werden.

Mehr Glas ist nicht automatisch mehr Komfort.
AL

Luftdurchlässigkeit

Ein niedriger Air-Leakage-Wert steht für ein dichteres Element. Öffnungsart, Dichtungen, Beschlagseinstellung und Montage beeinflussen das Ergebnis.

Geprüfte Größe und Konfiguration beachten.
CR

Kondensationswiderstand

Der NFRC Condensation Resistance Index beschreibt die Widerstandsfähigkeit gegen Kondensatbildung. Ein höherer Index ist günstiger.

Raumfeuchte und Außentemperatur bleiben relevant.
Merksatz

Das passende Fenster ist keine Maximalwert-Liste. Es ist die passende Balance aus Wärmeschutz, Sonneneintrag, Licht, Lüftung, Akustik und Budget für den konkreten Standort.

Qualität ganz nah

Ein Aluminiumfenster
im echten Schnitt.

Wählen Sie eine Markierung. Die Ansicht zoomt an die jeweilige Funktionszone und erklärt, welchen Beitrag sie im Gesamtsystem leistet.

Echter Profilschnitt eines Aluminium-Fensters ohne eingebettete Beschriftungen
00Gesamtansicht
GESAMTANSICHT

Echter Profilschnitt im Überblick

Das reale Schnittmodell zeigt Verglasung, Dämmzonen, Dichtungen und den thermisch getrennten Aluminiumrahmen in ihrem tatsächlichen Aufbau. Wählen Sie eine Markierung für den Detailzoom.

Realer ProfilaufbauInteraktiver Detailzoom
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Für den langen Alltag

Robust im Material.
Ruhig in der Nutzung.

Aluminium ist formstabil, korrosionsbeständig und pflegeleicht. Entscheidend für die Nutzungsdauer sind außerdem eine geeignete Oberfläche, regelmäßige Reinigung sowie die Wartung von Dichtungen und Beschlägen.

Schlanke, große Formate

Hohe Tragfähigkeit unterstützt Panoramaelemente, schwere Verglasungen und architektonisch klare Ansichten.

Wetterfeste Oberflächen

Pulverbeschichtung oder Eloxal schützen und gestalten das Profil. Belastung, Farbe und Standort bestimmen die richtige Spezifikation.

Kreislauffähiges Metall

Aluminium kann wiederholt recycelt werden. Rückbaubarkeit, sortenreine Trennung und der Anteil recycelten Materials verbessern die Bilanz.

Komfort von Anfang an planen

Barrierearme Bedienung, verdeckte Beschläge, Öffnungsbegrenzer, Sensorik und Einbruchhemmung werden passend zur Nutzung kombiniert.

Oberflächen

Farbe ist Gestaltung.
Vorbehandlung ist Schutz.

RAL-Pulverbeschichtungen bieten eine große Farb- und Strukturauswahl; Eloxal betont den metallischen Charakter. In Küsten- und Industrieklima sollte eine verstärkte Vorbehandlung passend zur Korrosionsbelastung vorgesehen werden.

RAL 9016 Verkehrsweiß
RAL 9005 Tiefschwarz
RAL 7016 Anthrazit
RAL 7035 Lichtgrau
RAL 7012 Kieselgrau
DB 703 Eisenglimmer
RAL 7021 Schwarzgrau
RAL 9007 Graualuminium
In vier Schritten zum System

Mit den Anforderungen beginnen.
Dann das Fenster.

Eine gute Planung beginnt nicht mit einer Profilserie. Sie beginnt mit Standort, Architektur und Nutzung — daraus ergeben sich System, Glas, Öffnung und Anschluss.

  1. 01

    Standort lesen

    Klima, Wind, Höhe, Küstennähe, Orientierung und Verschattung festhalten.

  2. 02

    Nutzung definieren

    Ausblick, Lüftung, Bedienhöhe, Barrierefreiheit, Reinigung und Sicherheit klären.

  3. 03

    Leistung festlegen

    Gesamt-U-Wert, SHGC/g-Wert, Tageslicht, Schall, Luft- und Schlagregendichtheit projektbezogen definieren.

  4. 04

    Details koordinieren

    Elementgrößen, Glasgewichte, Befestigung, Abdichtung, Entwässerung und Wartungszugang abstimmen.

Ihr Projekt, klar erfasst

Aus Anforderungen wird
eine passende Fensterlösung.

Senden Sie Maße, Öffnungswünsche und Projektstandort. Wir strukturieren die Angaben und ordnen geeignete Systeme von Schüco, Reynaers und ETEM zu.